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Haus planen: 1.500 bis 5.000 Euro „nur“ für einen Plan ausgeben?

Haus planen: 1.500 bis 5.000 Euro „nur“ für einen Plan ausgeben? Klingt verrückt, ist es aber nicht. Warum die Kosten für eine professionelle Hausplanung gut investiertes Geld sind und wo sie lieber nicht sparen sollten, verrät Ihnen dieser Artikel.

Vorbereitungen zum Haus planen

Einer der wichtigsten Punkte oder vielleicht sogar der wichtigste bei Ihrem Haus ist das Planen. In dieser Phase lässt sich ein Haus noch leicht „umbauen“: Eine Wand oder einen ganzes Geschoss ist am Plan mit Radiergummi und Bleistift (oder professionell am Computer) kostengünstig und schnell geändert. Später, wenn der Baumeister die Wände im Haus aufgestellt hat, kommt für Änderungen der Presslufthammer zum Einsatz und die Wand muss um mehrere Tausend Euro abgerissen und neu gebaut werden. Damit die Planung auch Ihren konkreten Bedürfnissen entspricht, müssen Sie sich einige Gedanken machen.

Dazu können Sie bei bestehenden Häusern auf Eigenschaften achten, die Ihnen gefallen und Fotos davon machen, zum Beispiel beim Spazierengehen, oder auch wenn sie mit dem Auto unterwegs sind. Das kann beispielsweise der Eingang von Haus A, generell der Haustyp B und der Balkon Ihres Elternhauses sein. Ich fand es außerdem sehr hilfreich, Dinge zu notieren, die in der damaligen Wohnsituation gefielen und solche, die eher nervten. Letzteres traf bei mir auf den Lärm und die Geruchsbelästigung durch eine offene Küche zu. Im Haus haben wir daher eine Mischlösung durch eine Schiebetür zwischen Küche und Wohnzimmer.

Nutzen Sie auch das Internet, um z.B. Fertigteilhäuser virtuell zu besichtigen. Musterhauszenten (z.B. in Österreich http://www.blauelagune.at/ oder in Deutschland http://www.fertighauswelt.de/musterhaeuser/) bieten umfangreiche Informationen und viele Bilder auf Ihren Seiten. Weitere Ideen für den idealen Grundriss zum Planen Ihres Haus finden Sie auf http://www.hausbaugrundriss.de/.

Bedarf für die Planung vom Haus ermitteln

Für die Planung vom Haus muss man etwa zwei bis drei Stunden im Erstgespräch rechnen. Kürzere Planungstermine sind unseriös, in weniger Zeit kann nicht gut auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse eingegangen werden. Damit Baumeister/Architekt beim Termin effizient arbeiten können, sollten Sie sich schon vorher Gedanken über Ihre Wünsche und Bedürfnisse in puncto Räume gemacht haben.

Wie ist Ihre aktuelle Lebenssituation und welche Pläne haben Sie für die Zukunft? Haben Sie bereits Kinder oder planen Sie welche? Welche Hobbies haben Sie in Ihrer Familie (Stichwort Hobbyraum)? Haben Sie einen Bedarf an Home-Office, weil Sie oft von zu Hause arbeiten können oder müssen? Sind Sie fitnessbewusst und möchten einen Fitnessraum? Haben Sie Wellnesswünsche und wollen Sauna, Dampfbad oder ähnliches? Ideal ist es für die Planer, wenn man auch konkrete Vorstellungen zu den Räumen hat (Wohnzimmer mit Essbereich oder Wohnzimmer und Esszimmer), dadurch hat der Baumeister/Architekt eine Vorstellung vom Platzbedarf.

Nachdem der Baumeister/Architekt alle Ihre Wünsche und Fotos kennt, wird der erste Entwurf ca. nach einem Monat erstellt sein. Im Idealfall gibt es danach nur mehr kleinere Anpassungen, vorausgesetzt, Sie haben alle Wünsche und Bedürfnisse kommuniziert und der Baumeister/Architekt hat alles erfasst und umsetzen können.

Kosten für den Hausplaner inkl. grober Kostenschätzung

Die Kosten für die Dienstleistung eines professionellen Hausplaners liegen bei 1.000 bis 1.500 Euro. Oft ist zu diesem Preis auch eine grobe Kostenschätzung inkludiert, allerdings mit der Betonung auf grob. Dann dürfen Sie sich nicht wundern, wenn die tatsächlichen Kosten um bis zu 30% abweichen. Investiert man etwa 5.000 Euro in eine professionelle Planung, mag das höhere Honorar zwar schmerzen, allerdings ist die Kostenschätzung detaillierter und auf die einzelnen Gewerke aufgeschlüsselt. Das sorgt für mehr Realitätsnähe. Vergessen Sie auch nicht, beim Planer anzumerken, ob Sie eine Wohnbauförderung haben möchten/müssen, um bei der Kostenschätzung die entsprechenden Materialien zu berücksichtigen. Je nach Förderung kann die Auswahl und Nutzung von ökologischen Baustoffen ein paar Euro mehr bedeuten.

Gute Vorbereitung spart Kosten beim Haus planen und bauen

Sie sehen: Gut geplant ist halb gewonnen. Besichtigen Sie viele Häuser im Vorfeld und machen Sie Fotos und Notizen zu Eigenschaften und Details, die Ihnen gefallen. Machen Sie sich auch Gedanken zu Ihren Bedürfnissen und Wünschen. Haben Sie alles notiert, steht einer erfolgreichen Planung nichts mehr im Weg und der Architekt/Baumeister wird eine sehr gute Vorstellung von Ihrem zukünftigen Zuhause haben. Mit einer durchdachten und gründlichen Planung entfallen auch viele Nachbesserungen. Das spart nicht nur Geld, sondern auch viele Nerven.

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